Hallo, ich bin Maximilian

das Licht der Welt erblickte ich am l. Februar 2008. Dies war 6 Wochen früher als geplant, aber bei meiner Mama im Bauch, war es viel zu langweilig und ich war ganz alleine.
Nach 3 Wochen Krankenhaus durfte ich dann endlich nach Hause. Ich entwickelte mich völlig normal, mit 10 Monaten sprach ich dann mein erstes Wort und stehen konnte ich mit 11 Monaten. Endlich sah ich die Welt von oben! Aber es kam noch besser. Mit 12 Monaten lief ich dann schon durch die Wohnung, alles erschien mir so einfach.

Von heute auf morgen war alles anders, nichts hatte ich mehr unter Kontrolle. Laufen wurde von Tag zu Tag schlechter, meine Beinchen waren einfach viel zu schwach. Meine rechte Hand konnte ich nicht mehr bewegen und das Sprechen fiel mir auch schwerer, ich war so hilflos. Mama und Papa waren auch traurig und konnten mir nicht helfen, sie wussten nicht wie.

Dann fuhren wir von einem Arzt zum anderen und jeder machte viele Untersuchungen mit mir. Immer wieder wurde ich gepiekt und meine Kraft ließ nach. Zum Schluss mussten wir lange Zeit im Krankenhaus bleiben. Mama und Papa sagen, das kommt von meiner Zelle. Komisch oder, wusste gar nicht das Zellen sprechen oder laufen können, dachte, das mach ich!? Naja, als ich dann nach unendlich langen Wochen entlassen wurde, musste ich alles neu erlernen. Aber ich kämpfe an jedem neuen Tag. Zu Weihnachten war sogar der Weihnachtsmann da.

Mama und Papa waren wieder richtig glücklich! Leider ist es so, dass mich jede noch so kleine Erkältung sofort zurückwirft, dann geht alles von vorne los.

Februar 2013: Inzwischen bin ich 5 Jahre. Ein bisschen traurig bin ich schon, dass ich nicht die Sachen machen kann, die andere Kinder in meinem Alter tun. Ich kann ein paar Meter alleine laufen, dann habe ich keine Kraft mehr und falle hin. Deshalb muss ich einen Kopfschutz tragen, dass der Kopf heil bleibt. Auch das Sprechen fällt mir noch schwer.
Ich bin aber tapfer und übe fleißig. So besuche ich mit Mama und Papa regelmäßig bestimmte Reha-Maßnahmen, wie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und teilweise auch Musiktherapie, um Kraft für das Laufen zu bekommen. Auch wünsche ich mir richtig sprechen zu lernen.

Damit ich mit Mama und Papa gemeinsam den Alltag meistern kann, habe ich einige Sachen, die dabei ganz praktisch sind. Unterstützende Rehamittel heißt so was! Im Moment sind das ein Rehabuggy (daraus wird später wohl mal ein Rollstuhl werden), einen Rollator extra für Kinder und einen Sturzhelm sowie eine Toilettensitzhilfe.

Oktober 2014: Wie Ihr hier lesen könnt, habe ich die ganze Woche ein volles Programm. Jetzt ist noch Schwimmen dazugekommen - das macht wirklich Spaß.
Im August war ein ganz besonderes Ereignis - ich bin in die Schule gekommen. Da habe ich mich schon die ganze Zeit darauf gefreut. Lernen macht auch viel Spaß.

Ihr seht, dass ich meine Eltern ganz schön auf Trapp halte. Sie haben es nicht immer leicht mit mir. Dafür habe ich sie ganz lieb.

Kannst Du helfen?

Bisher konnte mir kein Arzt helfen, vielleicht kannst du es ja oder kennst jemanden, der es kann!? Bitte gib mir Bescheid oder sag‘s Mama und Papa. Das geht auch, die sagen es mir dann.

Hier kannst Du mit mir bzw. meinen Eltern Kontakt aufnehmen: